Gründung des Fördervereins der Ev. Kirchengemeinde Heckinghausen
Ein Rückblick zum Jubiläum von Achim Wellnitz (Pfr. i.R.) und Dieter Klima (Gründungsvorsitzender)
Warum braucht eine Evangelische Kirchengemeinde eigentlich einen Förderverein und somit zusätzliches Geld? Es gibt doch die Kirchensteuer. Das haben bereits im Jahr 1994 viele gedacht, und sicherlich beschäftigt diese Frage auch heute noch einige Menschen. Es ist zwar richtig, dass wir uns überwiegend aus Mitteln der Kirchensteuer finanzieren, doch diese Einnahmen gehen jedes Jahr weiter zurück. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, bliebe theoretisch nur die Kürzung oder vollständige Aufgabe von Aufgaben und Angeboten. Unsere Gemeinde wollte diesen Weg jedoch so wenig wie möglich gehen.
Um Menschen auch außerhalb der regulären kirchlichen Angebote anzusprechen, wurde beispielsweise das Café HeckMeck ins Leben gerufen – das Vorgängerangebot des heutigen Café Johannis. Auch die vom CVJM durchgeführte Jugendarbeit sowie die Seniorenarbeit waren und sind für unser Gemeindeleben von zentraler Bedeutung. Da all diese Bereiche finanziert werden mussten, standen wir vor der Herausforderung, neue Quellen für Finanzmittel zu erschließen.
Sicherlich helfen Einzelspenden bei der täglichen Gemeindearbeit sehr. Doch Arbeits- und Mietverträge erfordern eine verlässliche Planung und einen stetigen Mittelfluss. Aus diesem Grund wurde der Förderverein ins Leben gerufen, der bis heute Mittel zur Verfügung stellt, die durch monatliche, in der Höhe selbst festgelegte Beiträge der Mitglieder zusammenkommen. Seit 1995 ist der Verein als gemeinnützig anerkannt, was den Vorteil bietet, dass diese regelmäßigen Spenden steuerlich geltend gemacht werden können.
Die Mitglieder des Fördervereins entscheiden jedes Jahr in enger Absprache mit der Gemeindeleitung, welche Bereiche in welcher Höhe unterstützt werden sollen. Dass wir diese Arbeit nun schon so lange erfolgreich fortführen können, erfüllt uns mit Dankbarkeit. Gott sei es gedankt.
Bildnachweis: Helmut Balke









