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Föerderverein Heckinghausen

Die Krawatte – Das Herz von Heckinghausen

Die Krawatte – Das Herz von Heckinghausen

Mitten in Wuppertal, im lebendigen Stadtteil Heckinghausen, gibt es einen Ort, der weit mehr ist als nur ein Gebäude: Krawatte. 

Die Krawatte ist Begegnung, Dialog und Hoffnung.

Was hier entstanden ist, ist nicht selbstverständlich. In einem Stadtteil, der wie viele urbane Räume im Wandel steht, hat sich die Krawatte zu einem Ankerpunkt entwickelt – zu einem Ort, an dem Menschen zusammenfinden, Ideen wachsen und Gemeinschaft spürbar wird.

Ein Raum, der Menschen verbindet

Hier begegnen sich Generationen, Kulturen und Perspektiven auf Augenhöhe. Es wird diskutiert, gelacht, geplant, gefeiert – aber vor allem wird zugehört. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spal- tung vielerorts zunimmt, schafft die Krawatte einen Raum für respektvollen Austausch und echtes Miteinander.

Heckinghausen hat durch die Krawatte ein neues Selbstbewusstsein gewonnen. Der Stadtteil ist sichtbarer geworden – lebendiger, engagierter, kreativer.

Präsenz in der lokalen Öffentlichkeit

Was hier geschieht, bleibt nicht unbemerkt. Immer wieder findet die Krawatte Erwähnung in der lokalen Presse und macht mit innovativen Projekten auf sich aufmerksam. Ob soziale Initiativen, kulturelle Veranstaltungen oder Bildungsprojekte – Die Krawatte setzt Impulse, die über die Stadt– teilgrenzen hinaus wirken.

Der Name die Krawatte steht inzwischen für Engagement, Mut und Zukunftsorientierung. Projekte wurden gewürdigt, Initiativen ausgezeichnet und Kooperationen erweitert. Diese Anerkennung ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis kontinuierlicher, leidenschaftlicher Arbeit.

Engagement, das Spuren hinterlässt

Was die Krawatte besonders macht, sind nicht nur die Veranstaltungen oder Projekte. Es sind die Menschen dahinter. Ehrenamtliche, Unterstützer:innen, Mitwirkende – sie alle tragen dazu bei, dass aus einer Idee eine Bewegung wurde. Die Krawatte zeigt, was möglich ist, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam handeln. Der Stadtteil profitiert, die Stadt profitiert – und vor allem profitieren die Menschen, die hier leben.

Ein Ort mit Strahlkraft

Heute ist die Krawatte aus Heckinghausen kaum mehr wegzudenken. Es ist ein Ort der Inspiration, der Teilhabe und der Zukunftsgestaltung. Ein Ort, der zeigt, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt kein abstrakter Begriff ist, sondern konkret erlebbar sein kann.

Die Krawatte ist nicht nur ein Projekt. Es ist ein Versprechen – an Heckinghausen, an Wuppertal und an alle, die an eine starke Gemein- schaft glauben. Die Krawatte ist ein gemeinsames Projekt unter der Trägerschaft von Ev. Kirchengemeinde Heckinghausen und SkF Sozialdienst kath. Frauen. Als Förderverein der Gemeinde unterstützen wir ergänzend sehr gerne die wertvolle Arbeit in Projekten und Angeboten der Krawatte, so zum Beispiel regelmäßig mit einem finanziellen Beitrag, der über die Bethe-Stiftung dankenswerterweise noch verdoppelt wird.

Zeynep Toklucu 

Bildnachweis: Helmut Balke

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Föerderverein Heckinghausen

Zum Jubiläum haben Achim Wellnitz und Dieter Klima einen Beitrag geschrieben

Gründung des Fördervereins der Ev. Kirchengemeinde Heckinghausen

Ein Rückblick zum Jubiläum von Achim Wellnitz (Pfr. i.R.) und Dieter Klima (Gründungsvorsitzender)

Warum braucht eine Evangelische Kirchengemeinde eigentlich einen Förderverein und somit zusätzliches Geld? Es gibt doch die Kirchensteuer. Das haben bereits im Jahr 1994 viele gedacht, und sicherlich beschäftigt diese Frage auch heute noch einige Menschen. Es ist zwar richtig, dass wir uns überwiegend aus Mitteln der Kirchensteuer finanzieren, doch diese Einnahmen gehen jedes Jahr weiter zurück. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, bliebe theoretisch nur die Kürzung oder vollständige Aufgabe von Aufgaben und Angeboten. Unsere Gemeinde wollte diesen Weg jedoch so wenig wie möglich gehen.

Um Menschen auch außerhalb der regulären kirchlichen Angebote anzusprechen, wurde beispielsweise das Café HeckMeck ins Leben gerufen – das Vorgängerangebot des heutigen Café Johannis. Auch die vom CVJM durchgeführte Jugendarbeit sowie die Seniorenarbeit waren und sind für unser Gemeindeleben von zentraler Bedeutung. Da all diese Bereiche finanziert werden mussten, standen wir vor der Herausforderung, neue Quellen für Finanzmittel zu erschließen.

Sicherlich helfen Einzelspenden bei der täglichen Gemeindearbeit sehr. Doch Arbeits- und Mietverträge erfordern eine verlässliche Planung und einen stetigen Mittelfluss. Aus diesem Grund wurde der Förderverein ins Leben gerufen, der bis heute Mittel zur Verfügung stellt, die durch monatliche, in der Höhe selbst festgelegte Beiträge der Mitglieder zusammenkommen. Seit 1995 ist der Verein als gemeinnützig anerkannt, was den Vorteil bietet, dass diese regelmäßigen Spenden steuerlich geltend gemacht werden können.

Die Mitglieder des Fördervereins entscheiden jedes Jahr in enger Absprache mit der Gemeindeleitung, welche Bereiche in welcher Höhe unterstützt werden sollen. Dass wir diese Arbeit nun schon so lange erfolgreich fortführen können, erfüllt uns mit Dankbarkeit. Gott sei es gedankt.

Bildnachweis: Helmut Balke